direkt zum Seiteninhalt
Logo von

Fragen? Rufen Sie mich an: +49 173 5675885

Frühjahrsputz auf zwei Rädern - So starten Bike, Motorrad & E-Scooter glänzend in die Saison



 

 

FRÜHJAHRSPUTZ AUF ZWEI RÄDERN 

So starten Bike, Motorrad & E-Scooter glänzend in die Saison

 

 

 


Der Frühling kommt und mit ihm das unvergleichliche Gefühl, wieder auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Bevor die Saison beginnt, lohnt sich jedoch ein kurzer Halt: nicht nur für den Reifendruck, sondern vor allem für den Versicherungsschutz. Denn was nützt die schönste Fahrt, wenn ein Unfall, ein Diebstahl oder sogar ein strafrechtliches Problem zeigt, dass der Schutz nicht ausgereicht hat?

Zwei Minuten Nachdenken und ein kurzes Gespräch reichen aus, um sorgenfrei in den Frühling zu starten. Ich zeige Ihnen, worauf es jetzt ankommt.


Motorrad & Moped — was zu prüfen ist

  • Versicherungsart: Haft­pflicht, Teilkasko oder Vollkasko?
Die Haft­pflichtversicherung ist Pflicht, doch oft stellt sich die Frage, ob sie allein ausreicht. Eine Teilkaskoversicherung schützt zusätzlich bei Diebstahl, Sturm, Hagel oder Wildunfällen. Die Vollkasko geht noch einen Schritt weiter: Sie übernimmt auch die Kosten für selbst verschuldete Schäden sowie für Vandalismus. Besonders bei neueren Maschinen kann sich dieser umfassendere Schutz lohnen.
 
  • Ein Preisvergleich lohnt sich fast immer

Die Versicherungsprämien für Motorräder können je nach Anbieter, Fahrzeugtyp, Region und persönlichem Fahrprofil stark variieren. Ein jährlicher Vergleich lohnt sich daher in vielen Fällen und kann ohne Abstriche beim Schutz Einsparungen von mehreren hundert Euro ermöglichen.

  • Saisonkennzeichen: Günstigere Alternative für saisonale Fahrer
Wer sein Motorrad nur von März bis Oktober nutzt, kann mit einem Saisonkennzeichen spürbar Kosten sparen. Die Haft­pflichtversicherung bleibt zwar das ganze Jahr bestehen, doch das Kenn­zeichen regelt eindeutig, dass außerhalb des angegebenen Zeitraums nicht gefahren werden darf und ist im Vergleich zu einem ganzjährigen Kenn­zeichen deutlich günstiger.
 
  • Weitere Einflussfaktoren auf den Preis
Garage oder Außenstellplatz, jährliche Kilometerleistung und der Fahrerkreis – also ob nur Sie selbst fahren oder auch Ihr Partner – beeinflussen die Höhe der Versicherungsprämie. Zusätzlich wirken sich Faktoren wie Fahranfängerstatus, Schadensfreiheitsklasse sowie Typ- und Regionalklasse auf den Beitrag aus. Ein Schutzbrief, beziehungsweise eine Pannenhilfe, kann besonders auf Auslandsfahrten wertvoll sein und lässt sich häufig kostengünstig ergänzen.

Fahrrad & E-Bike — was viele nicht wissen

  • Welches E-Bike braucht eine eigene Versicherung?

Pedelecs bis 250 Watt und einer Unterstützung bis 25 km/h benötigen weder ein Kenn­zeichen noch eine eigene Kfz‑Versicherung.
S‑Pedelecs mit bis zu 45 km/h sowie Elektrofahrräder ohne Tretunterstützung fallen unter die Kenn­zeichenpflicht und benötigen daher eine eigene Haft­pflichtversicherung – ähnlich wie ein Moped.
Gut zu wissen: E‑Bike‑Akkus sind teuer und oft nicht automatisch mitversichert. Deshalb lohnt sich ein Blick darauf, ob der Akku in Ihrem Tarif tatsächlich eingeschlossen ist.

  • Fahrrad- und Haus­rat­ver­si­che­rung — die häufigste Lücke
Der Diebstahl eines Fahrrads ist in der Haus­rat­ver­si­che­rung nicht automatisch abgedeckt. Nur mit einer ausdrücklich vereinbarten Fahrradklausel besteht Schutz – unabhängig davon, ob das Rad vor dem Haus oder am Bahnhof entwendet wird. Besonders bei hochwertigen E‑Bikes, die häufig zwischen 2.000 und 8.000 Euro kosten, kann diese Absicherung entscheidend sein.
 
  • Fahrradhaftpflicht — bin ich schon versichert?
Schäden, die Radfahrer bei anderen verursachen, sind in der Regel über die private Haft­pflichtversicherung abgedeckt. Allerdings schließt nicht jede Police das Fahrradfahren ausdrücklich ein – im Zweifel sollte der Vertrag daher geprüft werden.

E-Scooter - der Pflicht-Blindspot

  • Versicherungspflicht — und was droht, wenn sie fehlt

E‑Scooter (bis 20 km/h und bis 500 Watt) gelten als Elektrokleinstfahrzeuge und benötigen eine eigene Kfz‑Haft­pflichtversicherung. Diese Versicherungspflicht besteht seit Juni 2019. Wer ohne gültigen Versicherungsschutz fährt, begeht eine Straftat nach § 6 PflVG – mit möglichem Eintrag im Bundeszentralregister. Das ist nicht mit einem einfachen Bußgeld oder dem Fahren ohne Führerschein vergleichbar, sondern strafrechtlich relevant.

  • Der größte Irrtum: »Meine Haft­pflicht deckt das doch ab«

Die private Haft­pflichtversicherung schließt E‑Scooter ausdrücklich aus – anders als beim Fahrrad. Viele Besitzer gehen irrtümlich davon aus, dass sie dennoch geschützt sind. Das stimmt jedoch nicht. Auch bei Miet‑Scootern von Dott oder Lime besteht der Versicherungsschutz nur während des Mietvorgangs. Der eigene E‑Scooter ist dadurch nicht automatisch abgesichert.

  • Versicherungsjahr und Plakette — wie beim Moped

Auch für E‑Scooter beginnt das Versicherungsjahr am 1. März. Jeder Scooter benötigt eine jährlich wechselnde Versicherungsplakette, die gut sichtbar am Fahrzeug angebracht sein muss. Neues Jahr bedeutet neue Plakette. Wer noch mit der alten unterwegs ist, fährt unversichert.

  • Preis und Leistungen

Die Haft­pflichtversicherung für E‑Scooter ist vergleichsweise günstig und kostet meist zwischen 50 und 100 Euro pro Jahr. Optional kann eine Kaskoversicherung abgeschlossen werden, die bei Diebstahl oder Beschädigung schützt – sinnvoll vor allem bei höherwertigen Modellen. Einige Anbieter ver­sichern auch Akku und Zubehör mit, weshalb sich ein genauer Blick in die Tarifdetails lohnt.
Tipp: Sowohl klassische Kfz‑Versicherer als auch Direktanbieter bieten spezielle E‑Scooter‑Tarife an – ein Vergleich zahlt sich fast immer aus.

E-Scooter-Checkliste:

  1. Besteht eine eigene Kfz-Haft­pflicht? 
  2. Ist die aktuelle Versicherungsplakette am Fahrzeug angebracht?
  3. Lohnt sich eine Kaskoversicherung für Diebstahl und Beschädigung?
  4. Gibt es günstigere Anbieter bei gleichem oder besserem Schutz?

BEDENKENLOS DIE SAISON GENIEßEN

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin – gemeinsam machen wir Ihr Fahrrad und Co. fit für den Frühjahrsstart.

IHR ANSPRECHPARTNER

Kontaktfoto

Sascha Ludewig

Ver­sicherungs­makler der Deutsches Maklerforum AG

Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (IHK)

Fachberater für gewerbliche Schadenversicherungen (BWV)


Schwartzkopffstr. 1
15745 Wildau  

Telefon: 030 403637 670
Telefax: 030 403637 671
Mobil: 0173 5675 885
E-Mail: sascha.ludewig@deutsches-maklerforum.de

www.deutsches-maklerforum.de/sascha-ludewig

 


KONTAKTIEREN SIE MICH!

Die Daten werden über eine sichere SSL-Verbindung übertragen.
* Pflichtfeld